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Mehr Vielfalt für Dörentruper Bienen

Die Folgen des Klimawandels sind deutlich spürbar und eine Gefahr für Biene und Co. Die Gemeinde Dörentrup möchte ihre Bürgerinnen und Bürger mitnehmen, einen Beitrag zur Bienenrettung zu leisten und durch Schaffung von artenreichen und vernetzten Lebensräumen, wie zum Beispiel Blühwiesen, die eine Futterquelle für Bienen und andere Insekten bieten. Nicht zuletzt besteht seit geraumer Zeit das Blühwiesenprojekt, welches auch in diesem Jahr wieder umgesetzt wird und verschiedene Standorte im Gemeindegebiet in den Sommermonaten erblühen lässt.

Um auch den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu bieten, Dörentrup erblühen zu lassen, steht an der Stallscheune in Schwelentrup nun Dörentrups erster Bienenfutterautomat. Ein ausrangierter Kaugummiautomat, wie man ihn von früher kennt, beinhaltet Blühsamenkapseln, die gegen einen Unkostenbeitrag von 50 Cent „gezogen“ werden können. Das darin enthaltene einjährige oder mehrjährige Saatgut kann im eigenen Garten, im Balkonkasten oder auf einer Wiese ausgesät werden. Selbst kleine Blühflächen sind gute Beiträge, dem Insektensterben entgegen zu wirken. Der Erlös soll kleineren Klimaschutzprojekten zugutekommen.

Der Automat ergänzt das Projekt des BienenErlebnispfades, der sich rund um den Kurpark Schwelentrup erstreckt. Dieser führt an verschiedenen Blühpunkten mit Bepflanzungsvarianten entlang und soll die Bedeutung der Bienen für unsere Ökologie und Umwelt aufzeigen. Für Interessierte jeden Alters werden Führungen angeboten in denen Streuobstwiesen erlebt, Insekten beobachtet und Blühwiesen bestaunt werden können. Auch Kindergeburtstage können innerhalb einer Erlebnisführung gefeiert werden, so die NaTourErlebnisführerin und Imkerin Ute Müller. In Spielen rund um die Biene wird das Leben der Biene erforscht und auch selbst Hand angelegt beim Honigschleudern. Hier wird das Thema rund um Biene und ihren Honig erlebbar gemacht. Infos erhalten Sie unter www.natourenergie.de.

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